FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier findet ihr kurze Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen zu unserem Shop und weiter unten zum Mähen mit der Sense.

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Mähen mit der Sense

Mit der Sense mähst du ohne Motorlärm, Abgase und aufwendige Technik und kannst auch frühmorgens, abends oder an Sonn- und Feiertagen arbeiten, ohne zu stören. Das Gras wird mit einem sauberen, ziehenden Schnitt abgetrennt, die Halme werden nicht zerschlagen und das Mähgut bleibt gut handhabbar als Schwad liegen.

Die Sense ist langlebig, benötigt nur wenig Wartung (Wetzen, gelegentliches Dengeln, etwas Rostschutz) und verursacht im laufenden Betrieb kaum Kosten – das ist ökologisch, gesundheitlich und ökonomisch vorteilhaft.

Als Faustregel gilt: Die ideale Sensenbaumlänge entspricht ungefähr deiner Körpergröße minus 25 cm.
Beim praktischen Test stellst du den Sensenbaum mit dem Hammenteil auf den Boden – stehst du aufrecht, sollte der obere Griff etwa auf Höhe deines Kehlkopfes liegen. Ist der Baum deutlich kürzer oder länger, leidet meist die aufrechte, entspannte Arbeitshaltung.

Gemessen wird die Länge des Sensenblattes von der „Ferse“ (das ist der gekrümmte Übergangsbereich von der Hamme zum Rücken) über den „Rücken“ bis zur „Spitze“ ganz vorne (zu den Begriffen siehe auch unser Glossar)

• Kurz (40–60 cm):
Für unebenes Gelände, Böschungen und engere Stellen sind kürzere Blätter (ca. 40–60 cm) vorteilhaft, weil sie wendiger sind und Hindernisse besser verzeihen.

• Mittel (60–70 cm):
Für gemischte Flächen wie Hausgärten, Wegränder und kleinere Wiesen haben sich mittlere Blattlängen von etwa 60–70 cm bewährt.

• Lang (75–100+ cm):
Längere Blätter (ca. 75–80 cm und größer) eignen sich vor allem für größere, eher ebene Wiesen und geübte Mäher mit ruhiger Technik.

• Spezialformen:
Busch-/Heidesensen: Kürzer, stabiler – zum Schneiden von Schilf, Brombeeren oder verholzten Pflanzen.
Forstsensen: Besonders robust – für Dickicht, junge Bäume oder verwilderte Flächen am Waldrand.

Für einen vielseitigen Einsatz rund um Haus und Garten empfiehlt sich meist ein mittellanges Blatt (ca. 60–65 cm) in mittlerer, nicht zu dünner Ausführung.

Arbeitest du oft im unebenen Gelände oder mit gröberem, teils verholztem Bewuchs, ist ein etwas kürzeres und robusteres Blatt besser geeignet.

Bei überwiegend feinem Wiesenbestand ist ein eher feineres, leichtes Blatt sinnvoll, das sich sehr scharf dengeln lässt.

Beides gehört zusammen: Das Dengeln stellt die fein ausgedünnte Schneide her, das Wetzen erhält diese Schärfe.

  • Dengeln: Hierbei legst du die Schneide der Sense (bestehend aus „Riefen“ und „Dangel“) auf einen kleinen Amboss und bearbeitest sie mit einem speziellen Hammer. Diese Kaltumformung härtet den Stahl gleichzeitig. So entsteht eine dauerhaft feine, scharfe und widerstandsfähige Kante.
  • Wetzen: Das regelmäßige „Nachschärfen“ während des Mähens mit einem Wetzstein. Dabei ziehst du den Stein im passenden Winkel über die Schneide, um sie scharf zu halten. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und sollte so häufig erfolgen, dass du kraftsparend und schonend mähen kannst.

Fazit: Für ein leichtes Mähen mit der Sense ist die Kombination aus Dengeln (grundlegende Schärfe) und Wetzen (Erhalt der Schärfe im Einsatz) essentiell.

Gewetzt wird häufig und kurz: vor Arbeitsbeginn einmal gründlich, dann alle paar Minuten bzw. nach einigen Mähbahnen und immer dann, wenn du merkst, dass die Sense schwerer schneidet oder am Gras „zieht“.

Dengeln erfolgt in größeren Abständen und nach Bedarf, spätestens dann, wenn die Schneide trotz regelmäßigem Wetzen nicht mehr richtig scharf wird oder die Schneide sichtbar zu dick ist. Genaue Zeitintervalle hängen von Mähgut und Mähleistung ab. Als grober Richtwert sollte die Sense spätestens nach 10 bis 12 Mähstunden gedengelt werden.

Beginne auf einer ebenen Fläche mit aufrecht stehendem, nicht zu dichtem, am besten taufeuchtem Gras. Nimm eine entspannte Grundstellung ein, mit leicht gebeugten Knien, aufrechtem Oberkörper und der Spitze etwa auf Höhe deines rechten Fußes, und führe das Blatt in einem flachen, bogenförmigen Schwung über den Boden.

Arbeite mit kleinen Mahdbreiten, übe zuerst die Drehbewegung aus Hüfte und Rumpf (statt mit den Armen zu „reißen“) und nutze Trockenübungen, bevor du dich an dichteren oder höheren Bestand wagst.

Wichtig sind ein Sensenbaum in passender Länge (Körpergröße minus ca. 25 cm) und richtig eingestellte Griffe, damit du weitgehend aufrecht stehen kannst.

Der Mähschwung entsteht überwiegend aus einer Drehbewegung des Rumpfes mit leicht angewinkelten Armen, nicht aus stoßenden oder hackenden Bewegungen. Kleiner, gleichmäßiger Schrittvorschub und eine scharfe Schneide sorgen dafür, dass der Kraftaufwand gering bleibt und du dich nicht überanstrengst.

Zum Erlernen der richtigen Mähtechnik empfehlen wir einen Kurs bei einem erfahrenen Sensenlehrer zu besuchen.

Damit deine Sense lange scharf, sicher und einsatzbereit bleibt, solltest du sie nach der Arbeit reinigen und geschützt lagern:  

  • Sensenschutz verwenden: Nach dem Mähen immer einen Sensenschutz auf der Schneide anbringen – das schützt vor Verletzungen, auch Kinder und Haustiere.

  • Trocken & aufgehängt lagern: Bewahre die Sense an einem geschützten Ort wie Schuppen oder Garage auf, am besten hängend und außer Reichweite von Kindern.

  • Holz & Metall pflegen: Den Holz-Sensenbaum gelegentlich leicht einölen, damit er geschmeidig bleibt. Metallteile wie Schneide, Ringe oder Hamme mit einem dünnen Film Rostschutzöl schützen.

  • Saisonende nicht vergessen: Zum Winter das Sensenblatt abnehmen, gründlich reinigen, ölen und dengeln – so bleibt es rostfrei und sofort wieder einsatzbereit.

Mit der Sense mähst du ohne Luftstrom und Sogwirkung, das Gras wird sauber geschnitten und die Halme werden nicht zerschlagen – das schont viele Kleinlebewesen.

Du kannst Schnittzeitpunkt, Schnitthöhe und Mähbreite sehr gezielt steuern, Teilflächen stehen lassen und Saum- oder Blühbereiche bewusst ausnehmen.

So eignet sich die Sense besonders gut, um Wiesen, Obstwiesen und Randstreifen extensiv und artenfördernd zu pflegen, statt alles wie einen kurz gehaltenen Zierrasen zu behandeln.

Weitere Themen und ausführlichere Erklärungen haben wir euch im Bereich Sensenwissen zusammengestellt

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