Professionelle Beratung durch Experten
Qualitätsprodukte
Sichere und einfache Bezahlung
4,7 Sterne auf Trustpilot
Hier findest du wichtige Fachbegriffe rund um die Sense kurz erklärt.
Beginn des Mähens; bezeichnet die ersten Mähzüge, mit denen eine Arbeitsbreite und die erste Schwad angelegt werden.
Einstellung des Sensenblatts in einem bestimmten Winkel zum Sensenbaum (enger oder weiter), bei der der Winkel so gewählt wird, dass die Sense leicht schneidet und ruhig geführt werden kann.
Mähen von schwer zugänglichen oder verbliebenen Restflächen, z.B. in Ecken, an Gräben, Zäunen oder um Bäume herum.
Beim Mähen wird das geschnittene Gras durch den Schwung der Sense so abgelegt, dass es als Schwad in einer Reihe auf der bereits freigemähten Fläche liegen bleibt.
Das breitere Ende des Sensenblattes in der Nähe der Hamme; bei einer Rechtshänder-Sense ist dies das rechte Blattende.
Äußerster, dünn ausgedengelter Teil der Schneide (des Riefens), der sich beim leichten Darüberstreichen mit dem Fingernagel elastisch eindrücken lässt.
Kleiner Amboss, auf dessen Bahn der Schneidenbereich beim Dengeln aufliegt; regional auch „Dengeleisen“ genannt.
Mechanisches Dengelgerät, bei dem ein geführter Schlagstempel die Schneidzone des Blattes kalt ausdünnt.
Spezieller Hammer mit angepasster Bahn und Finne zum Dengeln, also zum Ausdünnen der Schneidzone auf dem Dengelamboss.
Kaltverformen der Schneidzone des Sensenblattes durch Hammerschläge auf dem Dengelamboss oder im Dengelapparat, um eine dünne, scharfe Schneide zu erzeugen.
Meist ein Holzklotz oder Stammabschnitt (auch Dengelhocker genannt), in den der Dengelamboss eingeschlagen oder befestigt wird und auf dem der Dengler während des Dengelns sitzt.
Übergangsbereich am Sensenblatt, in dem der Rücken in die Hamme übergeht, auch „Hals“ genannt.
Die schmale Schlagseite des Dengelhammers gegenüber der breiteren Bahn.
Übergangsbereich im vorderen Blattteil, in dem der Rücken flacher wird und in die nach vorn auslaufende Spitze übergeht.
Abgewinkelte, verstärkte Verlängerung des Blattes zur Befestigung am Sensenbaum; liegt auf dem Hammenteil des Baumes auf und wird mit dem Sensenring am Baum fixiert.
Fehlerhafte Schneidenform, bei der der Dangl durch falsches Dengeln entsteht, wenn sich der Dangl bogenförmig aufstellt, weil das Sensenblatt nicht waagerecht über den Dengelamboss geführt wird.
Schnittführung, bei der die Schneide eher waagerecht durch den Bestand bewegt wird; hierbei verbraucht sich der Dangl schneller und die Sense muss häufiger gewetzt werden. Besser ist der Schrägschnitt.
Gewünschte, dünn auslaufende, keilförmige Form des fein ausgedengelten Schneidenbereichs (keilförmiger Übergang vom Blatt über den Riefen zum Dangl).
Sensenbaum mit einer hochgezogenen oder halbhoch ausgeformten „Krücke“, an der der vordere Griff angebracht ist; dient einer aufrechteren Mähhaltung.
Bezeichnet meist die gemähte Fläche, kann aber auch den Vorgang des Mähens bezeichnen.
Kontrolle, ob der Dangl ausreichend dünn gedengelt wurde. Hierbei wird der Daumennagel mit leichtem Druck von unten an dem Dangl entlang geführt. Ist der Dangl dünn genug, gibt er unter dem Druck des Daumennagels etwas nach und wölbt sich an dieser Stelle.
Der etwa 2 bis 4 Millimeter breite Bereich der Schneide am Sensenblatt. Die Schneide besteht aus Riefen und Dangl.
Zur Verstärkung aufgekrempelte Kante des Sensenblattes von der Spitze bis zur Ferse; bildet die dem Boden abgewandte, dickere Kante des Blattes.
Deutlich sichtbare Ausbrüche oder Kerben in der Schneide des Sensenblattes, meist verursacht durch Kontakt mit harten Gegenständen wie Steinen oder verholzten Pflanzen.
Dengelapparat, bei dem mittels Hammerschlägen auf geführte Schlaghülsen das Sensenblatt entlang der gesamten Länge in der richtigen Breite gedengelt werden kann.
Regionale Bezeichnung für Steinspitze, eine dornartig verstärkte Spitze, welche manche Sensenblätter haben.
Der eigentliche schneidende Rand des Blattes, bestehend aus Riefenbereich und Dangl; schneidet bei richtiger Führung mit einem ziehenden Schnitt.
Eigenschaft einer Schneide, über eine bestimmte Arbeitszeit oder Flächengröße hinweg scharf zu bleiben, bevor erneutes Wetzen oder Dengeln erforderlich wird.
Höhe, in der das Gras über dem Boden abgeschnitten wird; wird durch Blattstellung, Sensenführung und Bodenunebenheiten bestimmt.
Schnittführung, bei der Halme von unten nach oben geschnitten werden. Benötigt weniger Kraft als der flache Schnitt. Der Schrägschnitt wird durch Blattwölbung und Hammenwinkel erreicht. Der ideale Winkel für den Schrägschnitt liegt bei etwa 65 Grad.
In einer Reihe bzw. Bahn abgelegtes, abgemähtes Mähgut.
Stiel der Sense, aus Holz oder Metall, mit Griffen, an dem das Sensenblatt befestigt wird.
Haltering mit Schrauben oder Klemmen zur Befestigung des Sensenblattes am Sensenbaum.
Schlüssel (meist Vier- oder Sechskantschlüssel) zum Anziehen und Lösen der Schrauben am Sensenring.
Schutzkappe oder Schutzhülle für das Sensenblatt, um die Schneide bei Transport und Lagerung abzudecken und vor Beschädigung zu schützen.
Regionale Bezeichnung für den Sensenbaum.
Dornartige, besonders verstärkte Spitze, welche manche Sensenblätter haben. Bietet beim Mähen einen gewissen Schutz gegen gelegentliche Berührungen mit Steinen oder anderen harten Hindernissen.
Maß dafür, wie weit die Sense beim Mähschwung in den stehenden Bestand fährt.
Dornartige Erhebung an der Hamme des Sensenblatts, welche in das Warzenloch des Hammenteils am Sensenbaum greift und verhindert, dass sich das Blatt am Sensenbaum verdreht.
Fehlerhafte Schneidenform mit wellig verlaufendem Dangl, meist verursacht, wenn die Schneide beim Dengeln zu stark ausgetrieben wurde oder durch ungleichmäßige Schlagfolge.
Schleifstein zum regelmäßigen Wetzen der Schneide während des Mähens oder nach dem Dengeln.
Behälter für den Wetzstein, meist mit Wasser befüllt und am Gürtel getragen; hält den Wetzstein feucht und jederzeit griffbereit. Oft auch als Wetzsteinkumpf oder Wetzsteinhalter bezeichnet.
Regionale Bezeichnung für den Sensenbaum.
Fehlerhafte Schneidenform mit gezacktem, unruhigem Dangl, verursacht durch lückenhafte Schläge beim Dengeln, d.h. wenn nicht Dengelschlag neben Dengelschlag gesetzt wird.
Die Bogenform, die die Schneide von der Spitze bis zum Bart beschreibt.